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Aktuell

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung 2012 findet am Dienstag, 15. Mai um 17.00 Uhr im Gärtnerhaus Meisterschwanden statt.
Gäste, Gönnerinnen und Gönner sind herzlich willkommen!
Einladung

Aus der IV-Rente in die Arbeitswelt

Die Veranstaltung zeigte uns, in welche Richtung sich die Invalidenversicherung bewegen wird. Für Menschen mit unklarem Schmerzdiagnosen und für Menschen mit unklaren psychischen Krankheitsbildern wird es unmöglich, eine IV-Rente zu erhalten. Rentnerinnen und Rentner in dieser Gruppe müssen damit rechnen, dass in den nächsten Jahren eine Rentenrevision angezeigt ist. Einige Informationen aus den Referaten stellen wir Ihnen hier zur Verfügung. Beschaffungsstelle / Prozess Beschaffung / Eingliederungsorientierte Fallarbeit

Begleitetes Wohnen

Für Menschen mit psychischen Erkrankungen gibt es im Kanton Aargau verschiedene Angebot für das Begleitete Wohnen. Zusammen mit Heks Aargau, dem Töpferhaus und der Pro Infirmis Aargau hat die IGWG einen Flyer erarbeitet der einen Ueberblick der unterschiedlichen Angeboten ermöglicht. Der Flyer kann bei der Pro Infirmis Aargau, Bahnhofstrasse 18 in Aarau bestellt werden. Flyer BeWo

Gesundheit Aargau

Lesen Sie über die aktuellen Angebote und Aktivitäten des Verein anker. Für alle Interessierte stehen Ihnen auf dieser Fokus-Seite wichtige Informationen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zur Verüfung. Wir freuen uns auch immer wieder über neue Mitglieder, die ihre Solidarität für Menschen mit psychischen Behinderungen bekunden. Danke! Forum Gesundheit  

 

Wie hilft der «anker» psychisch Kranken?

Der Suizid des deutschen Fussballers Robert Enke hat mich sehr beschäftigt. Wie kann der Verein «anker» psychisch kranken Menschen helfen? Was ist sein Ziel?

Immer wieder stehen wir erschüttert vor der Tatsache, dass sich ein Mensch suizidiert. Viele Menschen wissen zwar, wie es ist, sich ohnmächtig zu fühlen; aber kaum jemand spricht darüber. Psychische
Krankheiten sind ein Tabuthema und kaum einer traut sich heute, seinem Gegenüber auf die Frage «wie geht es Dir?» eine ehrliche Antwort zu geben.

Solange wir uns aber wie unverletzbare Helden darstellen, ist es dem Betroffenen kaum möglich, sich zu outen, da er das Stigma, das man nicht wegwischen kann, fürchtet. Er fürchtet , als Weichei gebrandmarkt zu werden. Er traut sich kaum, deswegen den Hausarzt aufzusuchen und fürchtet den Gang zum Psychiater. Eigentlich verrückt, diese tödliche Zurückhaltung, wo sich doch 99 Prozent der Menschen in einem Zustand umbringen, in dem sie unter einer Krankheit leiden, die nicht nur einen klaren Namen hat, sondern die man heute auch behandeln kann.

Es gehört heute zum guten Ton, bei Unfällen oder Gewalttaten die Opfer durch Care-Teams betreuen zu lassen. Erstaunlich, dass es noch nicht genau so normal ist, sich mit seinen Sorgen und Nöten ebenfalls helfen zu lassen. Dies in einer Zeit, wo wir wissen, dass die Menschen, die unter Belastungen leiden, eigentlich gesünder sind als diejenigen, die sich von nichts berühren lassen. Wenn wir offen und ehrlich sind, ermutigen wir auch andere, sich mitzuteilen. Wenn wir psychische Krankheiten als so normal wie einen hohen Blutdruck oder Rheuma anschauen, entstigmatisieren wir. Und wenn wir Betroffenen mehr Möglichkeiten schaffen, sich behandeln zu lassen, wirken wir einer alten Diskriminierung entgegen. Der Verein anker hat das Ziel, der Ausgrenzung von psychisch Kranken entgegen zu wirken. Er will aufklären, anstossen, integrieren, fördern und informieren. Er unterstützt insbesondere Wohngemeinschaften und Arbeitsintegration.

Quelle: AZ Ratgeber Gesundheit
von Doris Benker, Präsidentin anker – Verein für psychisch Kranke

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